Am Samstag, den 30.06.07 startete eine doch recht stattliche Gruppe von Sternwartenmitgliedern wieder zum alljährlichen Ausflug. Unter der bewährten Leitung von Götz Scheithauer gings diesmal in Richtung Bayreuth.
Dort befindet sich der imposanteste teritäre Vulkanschlot der nördlichen Oberpfalz. Der Rauhe Kulm.
Er ist zugleich einer der jüngsten Vulkane unserer Region, mit ca. 21 Mio. Jahren.
Mit Fahrgemeinschaften fuhren wir also zuerst Richtung Amberg und dann nordwärts nach Grafenwöhr. Bei Massenricht, das genau nördlich von Hirschau liegt, stiegen wir auf einen Aussichtsturm, um aus der Ferne den Kulm und die anderen Vulkankegel besser in Augenschein nehmen zu können.
Gegen 11 Uhr erreichten wir schließlich den Schlot. Eine anstrengende Wanderung zur 682,5 m hohen Basaltkuppe ließ so manche Naturschönheit vorüberziehen.
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Der Weg war steinig und teilweise beschwerlich und doch konnten wir einen recht guten Eindruck von dem Aufbau des Vulkans gewinnen. |
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Auf dem Rauhen Kulm steht ein 25 Meter hoher Aussichtsturm. Von dort oben hat man einen grandiosen Rundblick, nicht nur auf die nähere Umgebung.
| Der Blick schweift dabei über das Fichtelgebirge mit dem Ochsenkopf, über die tertiären Vulkanhügeln, den Steinwald , die Fränkische Linie und weit über das mesozoische Vorland. Bei wirklich guter Sicht kann man von hier aus mit dem Fernglas sogar den Regensburger Dom ausmachen. |
Unweit findet man auch den kleinen Kulm, fast schon in die Ortschaft Speinshart integriert.
Leider machte es uns das Wetter mit einer „kleinen Erfrischung“ nicht mehr möglich, all die Weiten zu erkunden und so traten wir den Rückweg an, wohlweislich, denn kaum unten angekommen, fing es auch schon recht kräftig zu regnen an.
Wir beschlossen, zur Mittagsgaststätte zu fahren.
Nach einem ausgiebigem Mittagsmahl fuhren wir ins Urzeitmuseum nach Bayreuth.
Hier staunte Hans-Werner nicht schlecht, gab es doch größere Lebewesen als er selbst.
Das Museum war recht nett eingerichtet und lieferte jede Menge Infos zu den Ureinwohnern in dieser Umgebung.
Eine recht zwanglose Auflösung und ein anschließender abschließender Umtrunk wieder in Neumarkt beim Sammüller-Biergarten rundeten den Tag ab.
Wir freuen uns schon auf den Ausflug 2008.