Spektroskopie an der Fritz-Weithas-Sternwarte
An der F-W-S gibt es schon seit 1995 eine Gruppe von Astroamateuren, die sich der Spektroskopie von Himmelsobjekten widmen. Hier entsteht der Webauftritt dieser Gruppe. Sie betreten also eine Baustelle. ;-)
Was die Astrospektroskopie kann
Die Sterne erscheinen uns mit dem bloßen Auge als winzige
Lichtpunkte. Die helleren Sterne erscheinen dabei etwas größer. Viele
schwache Sternchen sind nur kleine Nadelstiche im schwarzen
Himmelshintergrund.
Der bloße Anblick verrät nichts über die Natur dieser winzigen Lichtpünktchen. Auch durch jahrelange Beobachtung kann man allenfalls bemerken, dass sich ihre Helligkeit verändert und dass diese Fixsterne gar nicht fix sind, sondern sich ganz langsam über die Himmelssphäre bewegen. Wirklich gaaanz langsam – nicht einmal milliGrad pro Jahr.
Das Licht eines Sterns kann uns aber viel mehr verraten, als nur seine Position am Himmel und seine Helligkeit im Vergleich zu den anderen Sternen. Man braucht das Sternlicht nur in seine Farben zu zerlegen und schon offenbaren sich
- die Temperatur des Sterns an seiner Oberfläche,
Immerhin 50 000 °C oder mehr bis 2000 °C. - Veränderungen in seiner näheren Umgebung,
Manche Sterne blähen sich auf und sinken wieder zusammen,
manche sind von einer Scheibe aus heißem Gas umgeben. - seine chemische Zusammensetzung,
Meistens natürlich Wasserstoff. Die Sterne stellen aber im Laufe ihres Lebens auch schwerere Elemente her. - die Geschwindigkeit, mit der er sich von uns weg oder auf uns zu
bewegt,
einige zig km/s - die Geschwindigkeit mit der sich Doppelsterne umkreisen und daraus sogar
- die Masse eines Sterns.
10mal so schwer wie die Sonne, oder auch nur halb so schwer.
Wie das gemacht wird erfahren Sie bald auf den Folgeseiten.