Über die Sternwarte

Der Verein Bayerische Volkssternwarte Neumarkt betreibt die Fritz-Weithas-Sternwarte

günstig gelegen auf 595m über NN - N 49° 16′ 22″ GPS - O 11° 29′ 11″ GPS - mittlere Ortszeit = MEZ - 14:09 min

Auf der Landkarte 40km südöstlich der alten Reichsstadt Nürnberg. Leicht über die Autobahn A3 Nürnberg - Regensburg erreichbar (Anschlussstellen Neumarkt i.d.OPf oder Neumarkt - Ost). In Neumarkt führen alle Wege ins Zentrum, doch dort ist die Sternwarte nicht zu finden. Hoch über der Stadt Neumarkt auf dem Mariahilfberg, umgeben von relativ unberührter Natur, entflieht die Sternwarte den störenden Lichtern der Stadt.

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Milchstrasse

Das Band der Milchstraße am nächtlichen Himmel über Deining bei Neumarkt - Foto: Erik Kohler, Sternwarte Neumarkt

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Astronews

Das Bild des Monats

eskimonebel

Der Eskimonebel vom 21.03.2018 (NGC 2392) ist ein planetarischer Nebel im Sternbild Zwillinge. Er hat eine Größe von 0,8' × 0,7' und eine scheinbare Helligkeit von 9,1 mag und ist somit leicht mit kleineren Teleskopen zu beobachten. Der Nebel ist rund 3.000 Lichtjahre entfernt, hat eine Ausdehnung von 0,7 Lichtjahren und ist vor etwa 10.000 Jahren entstanden.

Aufnahme mit Kuppelteleskop 400/4000mm und ASI 1600 MC Pro - Belichtungszeit 12,5min - Foto: Gerald Reiser, Philipp Englmann, Andreas Leonhardt, Sternwarte Neumarkt - Zur Galerie - Bild in voller Auflösung

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Bevorstehende Veranstaltungen

  1. Beobachtungsabend

    24 Mai @ 21:00 - 23:30
  2. Eine Reise durch unser Sonnensystem – Von der Sonne bis zum Reich der Kometenkerne

    31 Mai @ 20:00 - 21:00
  3. Kinderabend: Unsere Sonne (für Kinder ab 6 Jahren)

    7 Juni @ 20:00 - 21:00
  4. 4. Jugendtag

    7 September @ 16:00 - 23:00

Video: Die totale Mondfinsternis vom 21.01.2019 (Gerald Reiser und Bernd Liebscher)

Die neuesten Bilder der Astrofotografen unserer Sternwarte

IC443 Jellyfish Nebula – IC 443 (auch als Quallen-Nebel und Sharpless 248 (Sh2-248) bekannt) ist ein galaktischer Supernova-Überrest (SNR) im Sternbild Zwillinge. In der Himmelsebene befindet er sich in der Nähe des Sterns Eta Geminorum. Ihre Entfernung beträgt ungefähr 5.000 Lichtjahre von der Erde.IC 443 kann der Überrest einer Supernova sein, die vor 3.000 – 30.000 Jahren stattgefunden hat. Das selbe Supernova-Ereignis erzeugte wahrscheinlich den Neutronenstern CXOU J061705.3 + 222127, den kollabierten Überrest des Sternkerns. IC 443 ist einer der am besten untersuchten Fälle von Supernova-Überresten, die mit umgebenden Molekülwolken interagieren. – ISO 800, 75sek, Canon EOS 600D, 8″ f/3 Newton – Bild: Philipp Englmann, Sternwarte Neumarkt

 

NGC 7635, auch Blasennebel (engl. Bubble Nebula) genannt, ist ein Emissionsnebel und eine HII-Region im Sternbild Kassiopeia, welcher etwa 7100 Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Er befindet sich in der Nähe des offenen Sternhaufens Messier 52. Die Bezeichnung stammt von einer Sternwind-Blase, die durch den Sternwind eines O-Sterns mit der Bezeichnung BD +60 2522 (SAO 20575) entstanden ist. Der Stern stößt große Mengen an Gas aus, die sich mit rund 28 Kilometer pro Sekunde in die Umgebung ausbreiten. Dabei stoßen die expandierenden Gase auf die riesige umgebende Molekülwolke in dieser Region, die der Ausdehnung Widerstand entgegenbringt. Dadurch bildet sich eine Stoßwelle aus, welche die äußere Hülle der Gasblase bildet. Aufgenommen mit einer Canon 600D, ISO 1600 und einer Gesamtbelichtung von 9,5 h – Bild: Philipp Englmann, Sternwarte Neumarkt

 

Mosaik des Vollmondes vom 20.01.19 24.00 Uhr kurz vor Beginn der MOFI – Kuppelteleskop 400/4000mm – Asi 1600 color – Photoshop

Eine kleine Erklärung: Bräunliche Bereiche sind eisenoxidhaltig, bläuliche Bereiche sind auf Titanoxid zurückzuführen. Diese dichteren Oxide haben sich bei der Erstarrung des Mondes einige Kilometer tiefer in der Kruste angelagert.
Die Hochländer bestehen hauptsächlich aus wenig titan- und eisenhaltigen Oxiden. Hier dominieren Magnesium-, Aluminium- und Calciumoxide, die eher farblos erscheinen. Kam es aber während des “Late Heavy Bombardements” vor 4,1-3,8 Mrd Jahren zu Lavaausflüssen aus der noch flüssigen unteren Kruste wie in den Maria, so gelangte Eisen- und Titanoxid an die Oberfläche. Je Tiefe des Ausflusses findet man in den Maria unterschiedliche Farbzusammensetzungen. So zeigt z.B. Aristarchus (links oben deutlich bläuliche Farbe. Er entstand durch einen Einschlag vor 500 Mio Jahren. Er zeigt 3km Tiefe, weshalb das “nur leicht bläulich” pulverförmige Erosions-Regolith (hoher Anteil an Aluminiumoxid), dass die Mondoberfläche überzieht, beim Impakt durchschlagen wurde und nun blaues Titanoxid die Farbe dominiert. Hier findet sich auch eine hohe Thorium- und Radonkonzentration. Radioaktive Elemente, die schon zu Leuchterscheinungen geführt haben sollen. Ähnlich zeigt sich auch Kopernikus sehr bläulich. Unmittelbar um Aristarchus findet sich jedoch durch Lavaausflüsse bräunliches Eisenoxid. Die darum fast grünlich erscheinende Farbe impliziert mir persönlich durchaus olivinhaltiges Gestein, welches im Mantel des Mondes heute vorkommt. Ob das aber hier wirklich für die Färbung verantwortlich ist, muss ich noch klären.
Im Mare Feucunditatis (ganz rechts – östlich in dem kleinen bläulichen Mare äquatorial nahe Mondrand) findet sich der “Doppelkrater” Messier.
Es wird vermutet, dass beim Einschlag des sehr spitzwinkling ankommenden Körpers ein Teil wieder aufschlug und den zweiten Krater (Messier A) erzeugte. Interessant ist wieder, dass das Regolith durchschlagen wurde und braunes Eisenoxid sowohl die Krater als auch die Auswürfe, die sich über100km westsüdwestlich (links leicht nach unten) ausbreiten, färben.
Interessant ist auch, dass Tycho (dessen Mosaikfilm leider unscharf ist, weil da das Seeing schlecht war), bläuliches Material über den Mond ausgeworfen hat. Hier war wohl wieder Titanoxid unter der Einschlagstelle dominant. Seine Strahlen ziehen sich bis über Mare Imbrium und Serenitatis. Im letzteren (rechts oben) wird das braun vom Eisenoxid durch die helle Auswurfmasse etwas aufgehellt, weiter oben im Norden erscheinen die Strahlen wieder bläulich.
Viel Spaß beim Zeitnehmen und Betrachten der Strukturen!

Foto: Gerald Reiser, Sternwarte Neumarkt

In der Bildergalerie ist das Bild in voller Auflösung hinterlegt.

 

Komet Iwamoto C/2018 Y1 vom 14.02.2019 – Dieses Bild wurde in der Sternwarte Neumarkt mit dem 16‘‘-Meade-SC aufgenommen. Guiding auf den Kometenkern mit PHD-Guiding und der ASI120MM. Aufnahmekamera war die Canon EOS 800D mit ISO 1600 – insgesamt 20 Einzelbilder mit je 1 Minute Belichtungszeit – also insg. 20 Minuten Gesamtbelichtung. Abzug von Dunkelbildern, aber es wurde kein Flat dividiert. – Foto: Werner Stupka (zusammen mit Philipp Englmann), Sternwarte Neumarkt

 

M82 vom 18.02.2019 – The Cigar Galaxy – ISO400 – Belichtungszeit 3h 21min – Canon 600D – Teleskop: Meade LX200 AFX 400mm – Bildbearbeitung: Astrophotography Tool – Astropixel Processor – Photoshop CC – Aufnahmeort: Sternwarte Neumarkt – Bild: Philipp Englmann, Sternwarte Neumarkt – In der linken oberen Bildecke ist eine Satellitenspur sichtbar

 

Totale Mondfinsternis vom 21.01.2019 im zeitlichen Ablauf – Foto: Charly Philipp Englmann, Sternwarte Neumarkt

 

Totale Mondfinsternis vom 21.01.2019 – Foto: Gerald Reiser und Bernd Liebscher, Sternwarte Neumarkt – Aufnahmeort: Hirschaid bei Bamberg

 

Totale Mondfinsternis vom 21.01.2019 – Foto: Gerald Reiser / Bernd Liebscher, Sternwarte Neumarkt – Aufnahmeort: Hirschaid bei Bamberg

 

Totale Mondfinsternis vom 21.01.2019 – Foto: Gerald Reiser – Bernd Liebscher, Sternwarte Neumarkt – Aufnahmeort: Hirschaid bei Bamberg

 

Totale Mondfinsternis vom 21.01.2019 – Foto: Gerald Reiser u. Bernd Liebscher, Sternwarte Neumarkt – Aufnahmeort: Hirschaid bei Bamberg

 

Totale Mondfinsternis vom 21.01.2019 – Foto: Gerald Reiser, Bernd Liebscher, Sternwarte Neumarkt – Aufnahmeort: Hirschaid bei Bamberg

 

Totale Mondfinsternis vom 21.01.2019 – Foto: Philipp Englmann, Sternwarte Neumarkt

 

Totale Mondfinsternis vom 21.01.2019 – Bild: Philipp Englmann, Sternwarte Neumarkt

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Bildergalerie – Die Mitglieder der Sternwarte präsentieren ihre schönsten Fotos

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